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3.8.2003: Rekordbeteiligung beim Fischerfestturnier des Schachclubs Ketsch

 

Am Sonntag veranstaltete der Schachclub Ketsch sein traditionelles Schachturnier im Rahmen des Ketscher Backfischfestes. Zum geistigen Kräftemessen kam eine Vielzahl von Spielern aus den Schachverbänden Baden, Württemberg, Hessen und Pfalz in die Ketscher Rheinhalle. Vorsitzender Dr. Sessler begrüßte die 22 teilnehmenden Mannschaften und stellte fest, dass in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung erreicht wurde mit doppelt so vielen aktiven Denksportlern wie in den Vorjahren. Auch die Zahl der „Kiebitze“, wie die Zuschauer im Schachsport genannt werden, nahm erkennbar zu. So wurden u.a. der Routinier Walter Benesch und Ehrenvorstand Gerhard Sessler als Kiebitze gesichtet.

 

Das Blitzschachturnier wurde mit Vorrunde und anschließender A- und B-Endrunde ausgetragen. Beim Blitzschach hat jeder Spieler pro Partie nur 5-Minuten Bedenkzeit, so dass die Züge im Sekundentakt blitzartig aufs Brett gesetzt werden müssen, ein Spektakel der besonderen Art. Die Spielpaarungen wurden von Gerhard Teichmann und Joseph Klemm computergestützt ausgelost.

 

Das Turnier verlief sehr harmonisch, obwohl auch Mannschaften am Start waren, die anderenorts aufgrund undisziplinierten Auftretens mit Turnierverbot sanktioniert worden waren. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen wurde Blitzschach mit Begeisterung auf hohem Niveau gespielt.

 

In dem stark besetzten Feld gelang der ersten von drei Ketscher Mannschaften die Qualifikation für die A-Endrunde. Dort errang schließlich Landau den Gesamtsieg vor Hockenheim und Untergrombach. Der Vorjahressieger Slavia Karlsruhe I belegte Platz 4. In der B-Endrunde siegten Ladenburg I vor SF Karlsruhe und SF Heidelberg.

 

Bei der Siegerehrung überreichte der Schachclubvorsitzende den Siegern der beiden Endrunden jeweils einen großen Enderle-Pokal und jedem teilnehmenden Spieler aller Mannschaften ein Präsent.

 

Die Organisation des Turniers wurde von den Gästen gelobt, die gerne im nächsten Jahr wieder nach Ketsch kommen möchten. Ein besonderer Dank geht an Frau Überle, Rudi Eichhorn, Jürgen Fix, Jochen Kountz, Karl Schmid, Ulf Stangier und Hans Wimmer sowie alle Freiwilligen, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz dieses Turnier ermöglicht haben.